Innere Ruhe und Gelassenheit lernen – in allen stressigen Situationen mehr Gelassenheit

Du flippst immer viel zu schnell aus und möchtest viel lieber gelassen bleiben? 

Die gute Nachricht: Gelassenheit kann jeder lernen. Wirklich jeder!

Die schlechte Nachricht: dazu brauch’s Geduld. 🙂 Und das ist nicht gerade das, was dich bisher beschreibt, richtig?

Oft spielt nämlich die verflixte Ungeduld überhaupt nicht mit. Wie kann man denn bitte gelassen sein, wenn man immer sofort, auf der Stelle, nein am besten schon vorgestern alles haben möchte. 

Die Menschen sind einer solchen Dauerbelastung ausgesetzt, dass sie nur noch von einem zum nächsten hechten. Es gibt keine Zeit mehr. Alles muss nach Plan laufen und wehe, es geschieht etwas Außerplanmäßiges. 

Oh Hilfe, dann geht’s mal richtig zur Sache. Unruhe, Stress, schlechte Laune… Ganz oft zu beobachten, im Supermarkt an der Kasse. 

Wenn 3 Menschen anstehen, geht schon das Gemecker los. Nervosität macht sich breit, die Kassiererin wird angepflaumt, warum nicht schon lange eine neue Kasse offen hat. Sobald die erhellende Stimme ertönt, mit der frohen Botschaft „wir öffnen Kasse 2 für sie“, geht der Nahkampf erst richtig los. 

Jeder will der Erste sein, keiner hat „Bock“ zu warten, alles muss zack zack gehen. Wenn solche kleinen alltäglichen Dinge die Menschen schon aus ihrer Ruhe bringen, was passiert dann, wenn mal wirklich etwas vorfällt, das tatsächlich

Für mich ist das jedes Mal wie ein Film, und ich schaue zu. Was ich oft nur übrig habe für dieses Spektakel ist ein Schmunzeln und tatsächlich Mitgefühl. 

Warum Mitgefühl?

Die Menschen rennen von Minute zu Minute. Von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag, von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr und verpassen ihr ganzes Leben. Als wären sie auf der Flucht. (Na ja, wenn ich ehrlich bin, viele sind tatsächlich auf der Flucht. Auf der Flucht vor sich selbst.)

Und jedes noch so kleine Problemchen lässt sie aus der Fassung bringen. 

Kennst du das auch? 

Das ist doch wirklich richtig anstrengend, oder? Diese ständige innere Unruhe und wegen Kleinigkeiten aus der Haut zu fahren. Das führt zwangsläufig zu Frust und Ärger. Das wiederum zu einer negativen Grundeinstellung. 

Gelassenheit lernen – was bringt es dir?

Durch eine ausgeprägte Gelassenheit hast du ein viel entspannteres Leben. Es gibt kaum bis keine Panikattacken mehr. Keine Verzweiflungstaten, keine Überforderung, keine Ausraster und Wutausbrüche mehr.

Auch das Gefühl ständig unter Druck zu stehen lässt nach und verschwindet irgendwann komplett.  

Das tut nicht nur deiner Gesundheit gut, sondern ist selbstverständlich auch für dein Umfeld, besonders wenn du Kinder hast viel gesünder. 

Nicht nur du selbst wirst dich ganz neu kennenlernen. Deine Gelassenheit wird sich in allen deinen Lebensbereichen positiv bemerkbar machen. 

Denk mal einen kurzen Moment an all die Dinge, die dich immer ganz schnell aus der Haut fahren lassen:

  • Was war das in den letzten 3-4 Tagen?
  • Wie hast du reagiert?
  • Welchen Streit hat das verursacht?
  • Wie hast du dich gefühlt?
  • Wie erging es dir körperlich?

Und jetzt stell dir vor, all diese Dinge passieren wieder und es prallt einfach an dir ab. Du behältst einen kühlen Kopf und es kann dich einfach nicht mehr auf die Palme bringen. 

Wie ist diese Vorstellung für dich?

  • nichts und niemand kann dich mehr provozieren,
  • bei der Arbeit verzweifelst du nicht an deinem eigenen Perfektionismus,
  • du bist geduldig und kannst dich ganz entspannt zurücklehnen,
  • kein Gefühl mehr funktionieren zu müssen
  • viel weniger Streit und Stress in der Familie
  • und und und….

Selbst in brenzligen Situationen kann dich nichts mehr aus deiner Ruhe bringen. Wie würde sich dein Leben verändern?

Die besten Tipps für mehr Gelassenheit 

Wer ständig unter Strom steht, und das womöglich schon seit vielen vielen Jahren, ist anfangs nicht sehr geduldig mit sich. Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, sind die folgenden Übungen und Tipps genau das Richtige für dich. 

  1.  Reg dich nicht über Dinge auf, die du nicht ändern kannst! Willst du Gelassenheit lernen, dann schau nicht immer auf die Geschehnisse im Außen, die du sowieso nicht ändern kannst. Viel zu viel wird sich über alles beschwert. Im Sommer zu warm, im Winter zu kalt, der Stau auf der Autobahn, viel los im Supermarkt, die Politik und vor allem, was andere Menschen tun, sagen, was sie für Kleidung tragen usw. Kannst du das ändern? Nein! Was bringt es dir, dich darüber aufzuregen? Nichts! Also, tief durchatmen und dich auf das konzentrieren, was dich weiter bringt, oder dir guttut. 
  2. Setz dem Perfektionismus ein Ende! Denn die Frage ist, was ist überhaupt perfekt? Wer entscheidet, was perfekt ist und was nicht? Bist du die ganze Zeit nur damit beschäftigt, gewissen Dinge zu perfektionieren, wirst du nie fertig werden, sondern stattdessen einem ständigen inneren Druck ausgeliefert. Das beste Beispiel dafür ist der Haushalt. Wenn es dir am Abend nicht danach ist noch die Küche aufzuräumen, dann machst es eben am nächsten Morgen. Ein ganz klassisches Beispiel. Der Drang nach dem perfekt aufgeräumten Haus ist oft so groß, dass viele wertvolle Momente des Lebens einfach verloren gehen. Und ich meine nicht, dass die Bude aussehen soll, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Es geht einzig und allein darum zu verstehen, dass dich dieses Verlangen, nach Perfektion ungemein stresst. Und ganz nebenbei… Frag dich doch mal, warum alles „perfekt“ sein muss? Woher kommt das?
  3. Lerne „Nein“ zu sagen! Wenn du nicht mehr funktionierst und das Leben der anderen lebst, stellt sich von ganz allein eine gewisse Gelassenheit ein. Wir kennen es doch wirklich alle. Dann muss noch dies und das erledigt werden und dann ruft noch die Gerda an und sagt, sie braucht dich jetzt, weil sie jetzt einkaufen gehen will. So, also geht das Gerenne gerade so weiter und bis man wieder zu Hause ist, hat man schon die Nase voll, ist genervt, total unentspannt und „muss“ seine eigenen Sachen noch machen. Du bist ein eigener Mensch, mit einem eigenen Leben. Jedes „Nein“ zu anderen ist ein „Ja“ zu dir selbst. Du kannst gerne helfen, aber eben an dein Leben angepasst! 
  4. Lass dich nicht provozieren! Ruhig bleiben ist enorm wichtig! Ja, das klingt einfacher, als es oft ist. Dennoch absolut machbar und jeder kann das lernen. Sich nicht provozieren zu lassen, heißt nicht, dass du dir alles gefallen lassen musst. Aber lass es nicht so sehr an dich ran und vor allem nehme nicht alles persönlich. Es gibt auch bei anderen Menschen Tage, an denen Sie nicht sonderlich gut gelaunt sind. Klar, das dient nicht als Entschuldigung dafür, sich dir gegenüber danebenzubenehmen. Doch jeder kennt solche Tage, also spring nicht drauf an. Möchte dich jemand unbedingt in einen Streit verwickeln… erst einmal tief durchatmen! Versuche auch in solchen Situationen ruhig zu bleiben. Am besten reagierst du ruhig und bestimmt darauf. Z.B.: „Ich möchte mit dir nicht streiten und rede wieder mit dir, wenn du dich beruhigt hast.“ Dreh dich um und verlasse die Situation. Auch wenn es dich innerlich fast zerreißt. Entscheide dich, dieses Mal anders zu reagieren!
  5. Nehme dir täglich Zeit für dich! Bevor die Ausreden kommen, auch als Mutter, ist das möglich! Zeit für dich ganz allein zu haben, ist unglaublich wichtig. Denn damit kannst du dir enorm viel Druck nehmen! Es reichen schon 10 Minuten am Tag, in denen du absolute Stille genießt. Einfach auch mal das Handy weglegen, den Fernseher ausmachen und einfach in dem jetzigen Moment dich und dein Umfeld ganz bewusst wahrnehmen. Das baut Stress ab und hebt deine Laune an.  Dein Körper kommt automatisch in einen entspannten Zustand. Ganz logisch, denn du wirst durch nichts abgelenkt. In der Zeit der Ruhe ist es wichtig, nicht in einer negativen Gedankenspirale zu verweilen. Achte auf deine Gedanken und bringe sie in eine positive Haltung!
  6. Vertraue! Die Königsdisziplin! 😉 Das ist für die meisten die größte Herausforderung. Die Menschen wollen am liebsten immer alles unter ihrer Kontrolle haben. Jede Situation, jedes Geschehen, die anderen Menschen, einfach alles. Doch das funktioniert nicht. Vertrauen bedeutet, zu wissen, dass alles was geschieht genau so sein muss. Du wirst nie vor Aufgaben und Herausforderungen gestellt, die du nicht meistern kannst. Vertrauen bedeutet in jeder Situation deines Lebens gelassen zu bleiben, weil du bewusst beobachtest und schaust, was du aus dieser Situation lernen kannst und wie du sie lösen kannst. (Zum Thema „Vertrauen“ werde ich noch einen extra Artikel schreiben. Denn diese innere Haltung des Vertrauens ist ein ganz ganz wichtiger Grundstein für deine Entwicklung und dein Wachstum.

Gelassenheit lässt sich lernen

Ruhe zu bewahren kann anfangs sehr sehr herausfordernd sein. Denn Gelassenheit heißt, die Kontrolle über gewisse Situationen abzugeben und die im Gegenzug die Kontrolle über seine Gedanken und das eigene Leben zu bekommen. 

Der Grundstein für deine eigene Gelassenheit sind, wie bei fast allen Dingen, deine Gedanken. Optimistische Menschen sind oft gelassenere Menschen. Weil sie gelernt haben, Dinge hinzunehmen. Dass Situationen mit mehr Abstand betrachtet oft nicht so schlimm sind, wie man es sich in seinen Gedanken oft ausmalt. 

Nichts ist so heiß wie es gekocht wird!“ beschreibt dieses Thema recht gut. 

Lerne, deine Gedanken zu kontrollieren, bewusst die Dinge zu betrachten und fange an, lösungsorientiert an die Sache heranzugehen. 

Ungeduld und Panik bringen dir nieeeeeemals eine optimale Lösung. Deswegen ist ein bestimmter Grad an Gelassenheit eine wichtige Voraussetzung, um Herausforderungen des Lebens zu meistern. Und zwar selbstbewusst, stark und gelassen. 

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