Positive Psychologie

Ein glückliches Leben durch positive Psychologie

Geht das so einfach? 

Na ja, was ist einfach? Und wie definierst du Glück?

Doch kann positive Psychologie dein Leben beeinflussen? 

Aber natürlich! Zuerst darfst du dich natürlich fragen, was das Wort „Glück“ bisher für dich für eine Bedeutung hat. 

Haben nur die Menschen Glück, die im Lotto gewonnen haben?
Oder bedeutet Glück, die Sinnhaftigkeit des Lebens für dich entdeckt zu haben?
Ist Glück einfach deine persönliche Zufriedenheit?

Was auch immer Glück für dich bedeutet. Durch eine positive Einstellung wirst du deutlich mehr Glücksmomente erleben. 

Positive Psychologie ist im Grunde nichts anderes, als ein bodenständiger Optimist zu sein, dessen Glas immer halbvoll ist und nicht halbleer. 

Wir machen mal einen kleinen Test, hast du Lust?

Wobei empfindest du mehr Glück?

Der Selbsttest zum Verhältnis von positiven und negativen Gedanken und Gefühlen:

Schau dich mal um. Genau da, wo du gerade bist. Und denk mal an all die schönen Dinge, die du haben willst, du sie aber nicht hast. Denk an deinen perfekten Urlaubsort und schau, wo du gerade sitzt. Womöglich auf dem Sofa und liest einfach nur einen Blogbeitrag. „Wie öde!“ Denk an das, was du noch alles machen musst: Kochen, Wäsche, Kind abholen, arbeiten … usw. Obwohl du da gar keine Lust drauf hast. Denk einfach mal an alles, was nicht da ist, um dich glücklich zu machen. 

Na, wie fühlt sich das an? 

Und jetzt machen wir das nochmal. Nur positiv ausgerichtet:

Schau dich mal um. Genau da, wo du gerade bist. Und denk mal an all die schönen Dinge, die du siehst und die du dir schon vor Freude gekauft hast. Wie schön das war, als du in dem Laden warst, dieses Stück gesehen hast und du die Möglichkeit hattest es dir zu kaufen. Das war ein toller Moment, richtig?

Und dann denk daran, wie schön dein Urlaub war, dass du ihn voller Dankbarkeit genießen konntest und du jetzt in deinen eigenen vier Wänden daran denken und noch zehren kannst. Wie schön ist es, dass du dir diesen Urlaub gönnen konntest und wie schön ist es, ein zu Hause zu haben und jetzt die Zeit zu haben, diesen wunderbaren Blogartikel lesen zu dürfen. Mit deinen gesunden Augen.

Und dann denkst du noch all das, was auf deiner To-do-Liste steht. Und obwohl du gerade nicht so große Lust darauf hast, weißt du genau, du hast es dir vorgenommen, überwindest deinen Schweinehund und zack, schon kannst du dir auf die Schulter klopfen. Denn du hast dein Selbstvertrauen damit gestärkt. 

Du kannst diese Übung gerne wiederholen und einfach ganz genau aufpassen. Wie schaut deine Glücksskala aus von 1 bis 10 bei dem Vergleich?

Selbst ich beim Schreiben habe einen gewaltigen Unterschied gespürt. Positive Psychologie hat einen starken Einfluss auf dein Wohlbefinden. 

Was machen glückliche Menschen also anders?

Bevor du jetzt sagst: „Ja, die haben das Geld und fahren 50 Mal im Jahr in Urlaub und außerdem haben die reichen Eltern, usw.!“… Ich kenne diese Aussagen 😉

Glück hat nichts mit Materialismus zu tun. Ein glückliches Leben kannst du auch mit schwierigen Lebensumständen haben. 

Ist deine Einstellung zum Leben positiv, hast du automatisch ein well-being. Und dadurch wiederum, hast du eine Happiness in dir, die dir wieder wunderbare Dinge in dein Leben bringt. 

Deine Lebenszufriedenheit wird unerschütterlich sein, wenn du dich auf die positiven Dinge fokussierst. 

Das verschafft dir eine ganz neue, eine gute Beziehung zu dir selbst. Und dadurch natürlich auch glückliche Beziehungen zu deinem Umfeld. 

Dein Glück liegt in deinen Händen

Der Schlüssel des persönlichen Wohlbefindens liegt in den positiven Gefühlen. Klar, ein Gefühl von Freude, von einem erfüllten Leben, einem starken Selbstwertgefühl und dem Bewusstsein der eigenen Stärken, lassen dich zufrieden sein, mit dem, was du hast. 

Doch kann man immer glücklich sein?

Natürlich nicht. Immer geht das nicht. Denn oft läuft das Leben nicht so, wie man es eigentlich will. Wir sind Menschen und auch negative Gefühle haben ihre Daseinsberechtigung. Die Welt besteht aus der Polarität.

Und so wüssten wir nicht,

  • was Freude ist, würden wir die Trauer nicht kennen. 
  • was Licht ist, wenn wir die Dunkelheit nicht kenne. 
  • wie wertvoll Gesundheit ist, wenn wir nicht wissen, wie es ist, mal mit Fieber im Bett zu liegen….

Doch was du entscheiden kannst, ist, wie du auf gewisse Dinge reagierst. 

Du willst dich glücklich fühlen? Dann denk an die schönen Dinge in deinem Leben. Und bevor du jetzt behauptest, dass
gibt’s nicht, DOCH gibt’s. 

Du wirst durch diese Umstellung deines Bewusstseins ganz neue Charakterstärken entwickeln. Die dein Wohlbefinden in eine ganz neue Liga katapultieren. 

Die fünf Säulen der positiven Psychologie (unbedingt weiterlesen)

Das Perma-Modell beschreibt die 5 Säulen des Glücks. 

Diese sind P = Positive Emotionen, E = Engagement, R = Realationship, M = Meaning, A = Accomplishment.

Was genau damit gemeint ist, beschreibe ich dir:

1. positive Emotionen spüren!

Wie schon weiter oben geschrieben, sind die Emotionen ausschlaggebend für die Psychologie des Glücks. Wichtig ist, dass du diese Emotionen ganz bewusst wahrnimmst und dich auch in manch einer verzwickten Lage wieder in sie hineinfühlst. Unser Gehirn lässt sich zum Glück wunderbar austricksen. Und so kannst du dich immer wieder in das Glücksempfinden hineinbefördern. Allein durch die Kraft deiner positiven Gedanken und der Vorstellungskraft. 

2. sich für etwas engagieren!

Tust du Gutes, bekommst du Gutes. Finde etwas, dass dir wirklich am Herzen liegt. So wie ich das Coachen von Frauen. Eine Herzensangelegenheit, für die du dich einsetzen kannst und somit etwas bewegst, was dir wichtig ist. Liebst du z.B. Tiere, dann engagiere dich für sie. Besuche ein Tierheim und biete deine Hilfe an. Sammel spenden, Futter oder führe Hunde zum Gassi aus. Tu was du liebst, ohne Erwartungen, das ist unglaublich glücksfördernd. Das Erleben von tollen Ergebnisse durch dein Engagement werden dein Wohlbefinden steigern.

3. Verbunden sein mit anderen Menschen!

Wir Menschen sind „Rudeltiere“. Auch ein Eigenbrötler, wie ich es einer bin, genießt die Verbundenheit mit anderen Menschen. Eine Verbundenheit mit Gleichgesinnten. Was nicht heißt, dass man immer derselben Meinung sein muss. Nein absolut nicht. Doch akzeptiert zu werden und den anderen auch zu akzeptieren, mit allen Ecken und Kanten ist das schönste, was es gibt. Umgib dich mit Menschen, die auch deine Werte vertreten. Erlebt gemeinsam unvergessliche Stunden und aufregende Abenteuer. Das lässt dich aufblühen. Ihr könnt gegenseitig zu eurem Wohlbefinden beitragen. Und das ist doch wirklich die reinste Form von Happiness. 

4. Sinn in unserem Tun finden 

Das Meaning, deiner Handlungen und deines Seins ist wichtig. Finde den Sinn, in dem, was du tust, in dem, was dich bewegt, für das, was du dich einsetzen willst. Was ist der Sinn dahinter, wenn du, wie in dem Beispiel mit den Tieren, dich für sie einsetzt? Was ist der Sinn in deinem Vorhaben? Wer nur funktioniert, wird depressiv. Daher tu das, was dein Erleben positiver macht. Klar, es gibt immer wieder Dinge, auf die wir schlichtweg keinen Bock haben und sie einfach machen müssen. Doch nicht alles, was deine Lebenszeit ausfüllt, sollte nur aus dem Gefühl des Müssens sein. Erschaffe dir so viele Momente wie möglich, die deine Charakterstärken und Tugenden unterstreichen. Einfach sinnerleben. 

5. merken, dass wir etwas bewegen können.

Jeder wünscht sich doch, etwas bewegen zu können. Einen Fußabdruck auf dieser Welt zu hinterlassen. Die Selbsteinschätzung sollte dabei nicht unterirdisch sein. Jeder fängt klein an. Wenn du aber tust, was dir am Herzen liegt und dadurch anderen ein wunderbares Leben ermöglichen kannst, ist das für dich vielleicht nur eine kleine Tat, doch für den anderen lebensverändernd. Das fängt schon an, wenn wir einem fremden Menschen ein Kompliment aussprechen. Für dich absolut messbar. Denn es sind nur ein paar Worte. Doch für den anderen können es Worte sein, die ihn eine lange Zeit begleiten. 

Glücksforschung und Umfrageergebnisse

Glück ist subjektiv, da jeden etwas anderes glücklich macht. 

Wissenschaftler, Psychologen und Forscher haben 2 Arten des Glücks festgemacht:

Das Zufallsglück und das Lebensglück. 

Mit dem Zufallsglück ist, wie der Name schon sagt, das Glück gemeint, welches man durch „Zufall“ hat. Beispielsweise der freie Parkplatz direkt vor der Tür, ein Geldgewinn oder das pünktliche Erreichen einer Überdachung, kurz vor einem Sturzregen. 

Mit dem Lebensglück ist alles gemeint, was dein Leben dir bietet, damit du dich glücklich fühlst. 

Doch laut Forscher ist unser Handeln elementar wichtig für unser Glück. Wie wir handeln und entscheiden, hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. 

Was macht uns glücklich?

71 % der Befragten sagen, keine Geldsorgen zu haben, macht sie glücklich. Nur knapp 40 Prozent hingegen erwähnten ihren Job. Und auch Hobbies, Natur, Tiere usw. kamen weit dahinter. 

Natürlich, Geld beruhigt ungemein. Nichts kann belastender sein als Geldsorgen zu haben. Doch dass Geld weit abgeschlagen von den anderen Dingen kommt, zeigt, welch großen Stellenwert das hat. 

Am Ende ist es doch die Summe aller positiven Dinge, die das Leben ausmachen, oder?

3 Tipps für deine Glücksgefühle

Neben Perma gibt es auch im Bereich der positiven Psychologie ein paar Tipps, die wissenswert sind:

1. Führe ein Tagebuch:

Du kannst am Abend drei Dinge notieren, die für dich richtig toll waren. Es muss nicht jeden Tag etwas anderes sein. Es reichen die Dinge, die wir oft als selbstverständlich betrachten. Das kannst du in deine Routine easy mit einbauen und am Ende des Tages aufschreiben. (Dauert nicht mal 5 Minuten) Aber natürlich nicht nur schnell hinkritzeln, sondern das ganze bewusst machen. 

2. Sei dankbar:

Für deine Vitalität, für deine Persönlichkeitseigenschaften, das schöne Wetter, das leckere Essen, das du gekocht hast, dein Meeting bei der Arbeit war überaus gelingend usw. Es gibt jeden Tag tausende Gründe dankbar zu sein. 

3. Lächle und sei freundlich:

Forscher und Psychologen sind sich einig. Ein freundliches Lächeln verändert alles. Lächle für dich, lache für dich, schau lustige Dinge an, lache mit fremden und mit bekannten Menschen. Lächeln ist mit das kostbarste Wundermittel, über das wir verfügen. Wenn dich an einem schlechten Tag anlächelt, was passiert? Richtig, du lächelst automatisch zurück. Das schüttet Glückshormone aus und gibt dir sofort ein anderes Gefühl. Genauso ist es, wenn du andere Menschen anlächelst. Ein typisches Beispiel für Ursache und Wirkung. 

Nutze die Glücksforschung für ein erfülltes Leben

Wie viele Studien zeigen, hat also auch dein Glück etwas mit deinen Handlungen und Einstellungen zu tun. 

50 Prozent des Empfindens von Glück ist genetisch bedingt. 

Und so liegen die anderen 50 % in unserer Hand und entscheiden über unsere Lebenszufriedenheit. 

Das ist eine ganze Menge, finde ich. Willst du also wie die Jahre zuvor alles von deinem Zufallsglück abhängig machen, oder nimmst du die anderen 50 % und nutzt sie kognitiv für dich?

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