Raus aus der Opferrolle 

Dieser Blogartikel soll dir helfen zu erkennen, warum es so wichtig ist, die Verantwortung für dein Leben zu übernehmen. 

Es passieren schlimme Dinge im Leben. Glaube mir, auch ich kann davon ein Lied singen. Es sind schmerzhafte Erinnerungen, die jegliches Selbstwertgefühl in nichts auflösen. Ganz egal, ob eine narzisstische Beziehung, traumatische Erlebnissen in der Kindheit oder auch Schicksalsschläge, die einen bis ins Mark erschüttern. Diese Erinnerungen bleiben in uns fest verankert, wenn wir damit keinen Frieden und danach abschließen können. 

Opferrolle erkennen 

… Und du wirst dir immer wieder dieselbe Frage stellen:

  • Warum passiert mir das immer?
  • Warum darf ich nicht glücklich sein?
  • Warum liebt mich denn keiner so wie ich bin?

Aus solchen Fragen werden Glaubenssätze:

  • Ich bin nicht gut genug!
  • Ich schaffe das nie!
  • Ich werde vom Pech verfolgt!
  • Ich muss es allen recht machen, damit ich Anerkennung bekomme!

Eine traurige Bewertung deines Wesens ist das. Du siehst dich gefangen in dem „Teufelskreis“. Und auch die vergangenen Geschehnisse, haben dich so geprägt, dass du immer noch fest mit diesen verbunden bist. 

Du siehst dich immer als Opfer der Umstände, Jammern und Schuldzuweisung stehen an der Tagesordnung. 

Und genau das ist der Moment, in dem du dich mit dem Opferdasein identifizierst. Dir ist das schon immer widerfahren und so gibst du dich damit ab, dass der „Täter“ die Macht über dich hat und du in der Opferrolle hängst. 

So hart es klingt, aber dich selbst bemitleiden bringt dich leider keinen einzigen Schritt weiter. 

Ersetzt Mitleid durch Mitgefühl und du wirst erkennen, dass du die Führung von deinem Leben übernehmen darfst, kannst und auch musst, wenn du endlich selbstbestimmt und glücklich sein möchtest. 

Die Folgen der Opferhaltung

Mal abgesehen davon, dass du den Menschen und den äußeren Umständen die Macht über dein ganzes Leben übergibst (worauf ich später noch komme) ist dein Alltag von negativen Gefühlen geprägt:

  • Du fühlst dich klein und nutzlos,
  • Traurigkeit bestimmt dein Leben,
  • dein Selbstbewusstsein schrumpft auf die Größe eines Sandkorns,
  • Angst, dich könnte keiner mögen, lässt dich immer weiter Dinge tun, die du eigentlich nicht willst,
  • XY hat dich fest im Griff und du denkst, du bist einfach nur ein Fehler!

Wenn ich das gerade so niederschreibe, habe ich Gänsehaut. Denn ich weiß genau, wie sich das Leben ist, wenn man sich als Opfer fühlt. 

Und genau diese negative Energie lässt dich immer weiter in die Rolle des Opfers versinken. 

Neben den seelischen Schmerzen kommen nicht weniger häufig auch körperliche Beschwerden hinzu. Klar. Es ist nichts Neues, dass Stress krank macht. Und den Alltag, mit ständiger Angst, oder mit negativen Gedanken ist Stress pur.

Wie kommst du raus aus der Opferhaltung

Raus aus der Opferrolle durch Loslassen

Bein Loslassen geht es nicht darum, alles zu verdrängen, zu verzeihen und zu vergessen. Es geht um Verarbeiten und darum, die Situation von allen möglichen Blickwinkeln zu betrachten. Natürlich ist es immer einfacher, die Schuld jemand anderem zu geben. Oder den Umständen, oder, oder, oder? 

Um aber wirklich das Geschehene ruhen lassen zu, können müssen deine Ausflüchte&Ausreden aufhören. Denn auch wenn du es jetzt im Moment nicht sehen willst, oder wahrhaben möchtest. In allem, was im Leben geschieht, gibt es eine Aufgabe zu erledigen. 

Und so ist es auch, bei der Befreiung aus dem seelischen Gefängnis, dass einem jemand übergestülpt hat, ABER du es dir nicht vom Kopf reißt. 

Was ich dir damit sagen will, ist Folgendes:

Auch wenn dir jemand ganz fürchterlich weh getan hat. Wenn du das nicht als Teil deines Lebens anerkennst und es dann in deiner Vergangenheit ruhen lässt, wird es jeden Tag deines restlichen Lebens bestimmen. 

Willst du das?

Hat dir dieser Mensch denn nicht schon genug weh getan? Willst du es wirklich zulassen, dass genau dieser Mensch für immer und ewig über dich wacht?

Das kann ich mir nicht vorstellen. Klar, es gibt auch viele, die nehmen diese Erlebnisse, um Aufmerksamkeit zu bekommen und halten deswegen daran fest. Aber soll ich dir was sagen? Das ist ebenso das Leben eines ewigen Opfers.

Um dich aus der Opferrolle zu befreien, musst du Verantwortung übernehmen

Hast du erst einmal Klarheit erlangt, dass du bewusst oder unbewusst an einem Leben als Opfer festhängst, geht es an die Veränderung, oder besser gesagt, Verbesserung deines Lebens. 

Durch jedes Erlebnis hast du Stärken gewinnen können. Die gilt es zu finden und somit das was passiert ist als Geschenk zu betrachten. Wahrscheinlich sträuben sich deine Haare bei diesem Satz. Aber genau darum geht es, wenn du dich aus dieser lähmenden Haltung befreien willst. 

Die Perspektive darauf zu ändern. Denn was auch immer du durchgemacht hast. Durch einen anderen Blickwinkel kannst du erfahren, was du daraus mitnehmen kannst. 

Ja, an dem Spruch „In allem Negativen steckt auch etwa Positives“ ist ganz viel Wahres enthalten. 

Denn wenn du an den alten Glaubenssätzen festhält, kann sich dein Leben nicht verbessern. Weil genau diese Glaubenssätze dich dahin gebracht haben, wo du jetzt bist. In einer Opferrolle, die dich hindert der Mensch zu sein, der du in Wirklichkeit bist oder sein möchtest. Und ja, ich schreibe mit Absicht „wer du sein möchtest“. 

Die größte Kraft und Macht, die wir in unserem Leben haben, ist, der feie Wille und das Treffen von Entscheidungen!

Wenn ich dich also frage:

„Wer willst du sein und wer bist du tief im Inneren wirklich?“ 

Wird deine Antwort sicher nicht sein, dass du gerne in einer Opferrolle leben willst und nieeeee die Opferrolle verlassen willst, stimmts?

Mach dir also bewusst, wer du sein möchtest und wie du leben möchtest, welche Menschen du in deinem Leben haben möchtest und wie du behandelt werden willst….

Und jetzt sage ich dir noch etwas, was dir vielleicht nicht gefällt:

„Du kannst von anderen nicht erwarten, dass sie dich wertschätzen und liebevoll behandeln, wenn du es selber nicht tust.“

Mit jedem Mal, mit dem du in diese Täter – Opferrolle einsteigst, fügst du dir selbst Leid zu. 

Anderen Menschen oder den Umständen die Schuld geben, egal was passiert ist, du hast die Pflicht diesen Kontrollverlust über das eigene Leben zu beenden und in die Eigenverantwortung zu kommen. 

Sonst wird es immer Menschen geben, die mit dir machen, was sie wollen.

Du kannst dir viel Leid ersparen, wenn du lernst und vor allem gewillt bist, Verantwortung zu übernehmen. 

Und heute möchte ich dich dazu ermutigen, in die Selbstverantwortung zu kommen. Vielleicht ist dir auch gar nicht bewusst gewesen, dass du dich selbst aus dieser Hilflosigkeit befreien kannst?

Schluss mit Bequemlichkeit, Ausreden, Frust, Trauer und Selbstzweifeln. 

  • Du darfst Entscheidungen treffen, die dich glücklich machen. 
  • Du hast immer neue Möglichkeiten, dein Leben zu verändern.
  • Du darfst glücklich und selbstbestimmt leben, ohne ständiger Rechtfertigung.
  • Du darfst dir die Kontrolle über dein Leben zurückholen. 

Komm raus, finde dich, zeig dich und mach dir bewusst, dass du allein die Verantwortung trägst, um dein Leben positiv zu verändern.

Jede Ausrede ist eine Chance weniger und verbietet dir ein selbstbestimmtes Leben

Wenn du Verantwortung für dein Leben übernimmst, ist das auch das Ende der Ausreden. 

Ich nehme ein Beispiel, damit du genau verstehst, was ich meine:

Du bist in einer toxischen Verbindung mit deinen Eltern. Du weißt, es geht dir nicht gut, wenn du sie siehst oder mit ihnen telefonierst, weil sie dich immer klein machen und behandeln wie ein kleines Kind. Dir zeiht es jedes Mal den Magen zusammen, wenn du nur den Namen auf dem Telefon siehst und möchtest eigentlich am liebsten nicht ran gehen. Oder den Kontakt meiden. Und zwar ganz und gar. 

Doch dann kommen die Ausreden:

„Ich kann das nicht machen, weil ich bin ja die Tochter.“
„Ach, ich sprech das beim nächsten Mal an, heute habe ich keine Zeit.“
„Na ja, so ungerecht behandelt haben sie mich ja eigentlich doch nie so richtig.“
„Ich kann den Kontakt nicht abbrechen, weil ich habe Kinder.“
„Nur weil sie mich immer fertig machen, ist das noch lange kein Grund sich von ihnen abzuwenden.“

Kennst du, oder?

Tja, aber was soll ich sagen. Dann wird sich nie was ändern und du wirst immer das Opfer sein. Auch mit 60 noch das kleine Mädchen, das bevormundet werden will. 

Klingt gemein, oder?

Es ist aber leider die Wahrheit. Und die ist nicht immer das, was du hören willst. Aber du suchst doch einen Weg, um aus der Opferrolle zu kommen, stimmts? 

Da hilft dir kein Schönreden, kein Selbstmitleid oder Gejammer. 

Willst du dein Leben in die Hand nehmen, brauchst du eine andere innere Haltung dazu und den Mut Entscheidungen zu treffen.

Aber Entscheidungen treffen fällt vielen Menschen unheimlich schwer. Warum das so ist? 

  • Es könnte die „falsche“ Entscheidung sein.
  • Der erste Schritt in die Ungewissheit kostet viel Mut.
  • Dir ist nicht klar, was du alles entdecken wirst.
  • Wenn du deinen Wünschen nachgehst, könntest du unangenehm auffallen und somit verurteilt werden….

Was wäre denn, wenn du ohne darüber nachzudenken einfach machen würdest?

  • Wenn du nicht weißt, wie du das machen sollst.
  • Wenn dir der Mut fehlt, den ersten Schritt zu wagen.
  • Wenn du tief im Inneren weißt, wohin dein Weg dich führen soll, aber du noch nicht ehrlich zu dir selbst sein kannst,

möchte ich heute eins sagen:

Zweifel nicht an dir, nur weil andere dich über lange Zeit kleingemacht haben. Du bist stärker als du denkst und kannst dich davon befreien und glücklich und zufrieden dein Leben leben. 

Hände in den Schoß legen und warten bis der Retter kommt, war gestern. Deine Entscheidungen, dein Mindset hat den größten Einfluss darauf, wie sich deine Zukunft gestaltet. 

Denn ändern kannst nur du dein Leben, deine Haltung, dein Mindset und somit auch dein Glück. 

Kommst du raus? Hast du die Nase voll, dich als Opfer zu fühlen und nimmst dein Leben selbst in die Hand?

Wenn dich jetzt ein Gefühl von Motivation überkommt und du deine innere Stimme sagen hörst: „Ja man, ich bin bereit, die Opferrolle zu verlassen!“, dann tu mir bitte einen Gefallen und verspreche dir selbst, dein Leben aktiv zu verändern, zu verbessern!

Schluss mit Mobbing, passiv sein und ohnmächtig fühlen…. 

Das erfordert Aktivität und macht dir vielleicht auch ganz schön „Bauchschmerzen“. Denn wenn du dich dafür entscheidest, werden einige herausfordernde Situationen auf dich zukommen. 

Sei dir bewusst, dass die Menschen in deinem Umfeld, die „Täter“ nicht wollen, dass du dich veränderst. Du bist ihnen als Opfer lieber und. 

Deine Haltung Widrigkeiten gegenüber ist dann von ganz großer Bedeutung. 

Du darfst einfach nie vergessen, dein Leben läuft nicht immer nach Plan. Doch deine Haltung hilft dir dabei, wie du damit umgehst. An vielen Dingen kannst du eh nichts ändern. Und es ist auch nicht deine Aufgabe, andere Menschen zu ändern, damit zu glücklich sein kannst. 

Übernimmst du die Verantwortung für deine Handlungen und deine Reaktionen auf dein Umfeld, bist du moralisch überlegen und kannst jedes Problem lösen. 

Was alles im Leben passiert, wissen wir alle nicht. 

Doch jeder von uns kann sich auf den eigenen Weg begeben, Verantwortung übernehmen und vor allem diesem ewigen Jammermodus den Rücken kehren. 

Deiner Persönlichkeitsentwicklung, deinem Selbstwert, deinem befreiten Leben, dem Glück, der Zufriedenheit … Ja, alles, was du zu deiner Erfüllung brauchst, liegt allein in deinen Händen und ist nur eine mutige Entscheidung von dir entfernt. 

Wenn du nicht genau weißt, wie du dich aus der Opferrolle befreien kannst

Aus der Opferrolle herauszukommen, ist nicht ganz einfach und ich kann das verstehen, wenn du Angst vor dem Neuen und Unbekannten hast. 

Menschen in der Opferrolle haben sich ja nicht freiwillig dafür entschieden. Es ist in den meisten Fällen ein schleichender Prozess, der das Unterbewusstsein über die Jahre so geprägt hat, dass viele nicht einmal merken oder wissen, worin sie da eigentlich gefangen sind. 

Daher darfst du dich auf keinen Fall dafür verurteilen und dich von Schuldgefühlen erdrücken lassen. 

Schwierig wird es nur, wenn du dir dessen bewusst bist und trotzdem in der Opferrolle bleibst. 

Es fällt vielen Menschen schwer, den ersten Schritt zu gehen. Doch ich möchte dich nochmal daran erinnern, dass es sich lohnt und du ein Leben vor dir hast, welches du dir noch nicht einmal vorstellen kannst. 

Und du kannst es trotz widriger Umstände schaffen. Es wird dein Leben besonders machen und wenn du nicht weißt, was du tun sollst, dann melde dich bei mir.  

Du hast den Artikel jetzt bis hierhin gelesen und ich hoffe, ich konnte dich inspirieren und dir jetzt eher das Gefühl gibt, dass du bereit bist für deinen Weg ins Glück. 

Du darfst die Opferrolle verlassen und einen ersten Schritt gehen

Der erste Schritt ist die Entscheidung, die du für dich treffen kannst. Wenn du dir unsicher bist, oder gerne über deine Situation reden möchtest, dann weißt du ja, wo du mich findest. 

Ich kann diesen Zwiespalt verstehen, in dem du dich womöglich befindest. Durch das fehlende Selbstvertrauen und Selbstwert kann es sehr schwierig sein, eine Entscheidung zu treffen. Bzw. überhaupt erst einmal den Mut dazu zusammenzukratzen. Schließlich hast du durch die ganzen Dinge, die du erlebt hast, viele tiefgehende Gründe zu zweifeln und Angst zu haben. 

Wenn dir das alles aber schon bewusst ist, kannst du jetzt das Ruder an dich reisen und entscheiden, dass es ab jetzt anders laufen wird. 

Es ist schließlich dein Leben. Und du hast nur dieses eine. Also sammel all deinen Mut und hol dir die Macht über dein Leben zurück! Entscheide für dich, dein Glück, deine Zukunft und dein inneren Frieden!

Du kannst alles schaffen, wenn du es nur wirklich willst. Und du bist nicht alleine!

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