Die ewigen Schuldgefühle und das schlechte Gewissen sind immer der Lebensinhalt Opfer aus toxischen Beziehungen

Ob nun die Frau schon 50 Jahre alt ist und bei toxischen Eltern aufgewachsen ist, eine Beziehung erst 2 Jahre geht und diese sich langsam aber sicher mit Manipulation zu einer toxischen Partnerschaft entwickelt hat…  Die Frauen, die in toxischen Beziehungen gelebt haben sind immer geplagt von Schuldgefühlen und einem enorm schlechten Gewissen. 

Wenn es dir genauso geht, denke daran, du bist nicht alleine damit und das ist absolut nichts, wofür du dich selbst verurteilen oder schämen musst. 

Schließlich wurde so lange an dir „gearbeitet“, dass du tatsächlich irgendwann angefangen hast zu glauben, dass du grundsätzlich an allem die Schuld trägst. 

Selbst deine eigenen Gefühle wurden ins Lächerliche gezogen. Oder du wurdest als „verrückt“ hingestellt. Ich behaupte nicht, dass diese narzisstische Person in deinem Leben das tatsächlich bewusst aus böser Absicht gemacht hat. Doch ganz egal, warum ein Mensch solche narzisstischen Verhaltensweisen hat, das ist NICHT dein Problem, deine Schuld und liegt auch ganz sicher nicht in deiner Verantwortung, dich darum zu kümmern. 

Aber weißt du, wofür du die Verantwortung übernehmen und worum du dich kümmern darfst? Und ja, vor allem kannst? Für dich und dein Leben. Denn wer soll sich denn gut um dich kümmern, wenn du das selbst nicht tust? 

Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass das etwas ist, was du nicht hören willst. Denn es ist natürlich einfacher, die Liebe und Geborgenheit im Außen, von anderen Menschen zu erwarten. Doch genau darin liegt die größte Blockade für ein Leben in Fülle. 

… Ich komme vom Thema ab. Zum Thema „Eigenverantwortung, Selbstliebe, Fülle“ usw. werde ich weitere Artikel schreiben!

Zurück zu den Schuldgefühlen…

Woher kommen die Schuldgefühle denn?

Klar ist, dass die Beziehung zu einem toxischen Partner, toxischer Eltern, Arbeitskollegen, oder sonstigen Narzissten im näheren Umfeld, dein Selbstwertgefühl praktisch pulverisiert. Das ist eine ganz logische Schlussfolgerung. Denn durch das toxische Verhalten, der ständigen Demütigungen, Beleidigungen, Sticheleien, ständige Kritik an allem, was du tust und bist und emotionalen Erpressung, bist du dir sicher, dass du ein dummer, nutzloser und vor allem wertloser Mensch bist. 

Das ist doch wirklich grausam. Ein Leidensweg, den nur die Menschen verstehen und nachempfinden können, die ihn selbst gegangen sind. 

  • Alles, was du machst, ist nicht gut genug. 
  • Für alles, was du denkst und fühlst, wirst du verurteilt oder für verrückt erklärt.
  • Du musst funktionieren und darfst kein Wort dagegen sagen, denn du weißt irgendeine Art von Strafe erwartet dich dann.
  • Ständig hörst du „du bist doch schuld daran!“. Trägst also die Schuld für jeden Streit, jedes Missverständnis, jedes Misslingen des anderen, für Krankheit, für mangelnde finanzielle Mittel, einfach für alles.
  • Du fühlst dich hässlich und unwichtig. 
  • Du musst immer sein, wie es erwartet wird, um ein bisschen vermeintliche Liebe zu bekommen. 

Ja, ich kann dich verstehen. Denn das ist der ganz normale Alltag der Opfer. Am Anfang hast du dich vielleicht noch versucht gegen diese Prozedur zu wehren. Doch es ist wie bei allem: Was mit genug Zeit und ständiger Wiederholung eingetrichtert wird, bringt auch die ständigen Erniedrigungen einer langanhaltenden toxischen Verbindung eine Programmierung von Selbstzweifeln und Minderwertigkeit mit sich. Und am Ende bleibt dir nur eins… resignieren! 

Denkst du! 

Warum bleiben diese Schuldgefühle selbst nach einer gewissen Trennung bestehen?

Du darfst nicht unterschätzen, was diese psychische Gewalt und übermäßige Kontrolle über dein Wesenskern gravierende Einschnitte in deiner Persönlichkeit hinterlassen hat. 

Eine emotionale Abhängigkeit ist daraus entstanden. Angstzustände sind keine Seltenheit. Die Angst vor dem allein sein. Niemals geliebt zu werden. Verurteilt zu werden, für deine Entscheidungen, die du treffen willst, weil dir beigebracht wurde, dass du nicht ganz knusper bist. 

Ein mangelndes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen hindern dich auch nach jahrelanger Distanz von diesen Menschen daran, frei zu sein. Innerlich frei. 

Immer noch plagen dich Schuldgefühle, was dich dazu bringt, auch im hohen Erwachsenenalter das „kleine, dumme“ Mädchen deiner Eltern zu sein. Denn wenn du deine Grenzen ziehen würdest, weißt du, dass du entweder ausgelacht wirst, oder schwerstens verurteilt. Das ist ein Schutzmechanismus deines Unterbewusstseins. Es will dich vor erneuten Verletzungen schützen. Dazu kommt natürlich, dass du durch das fehlende Vertrauen in dich und das Leben schlichtweg den Mut nicht hast. 

Selbst, wenn du in deinem Kopf schon weißt, dass du Grenzen ziehen willst, oder einen Kontaktabbruch wünschst, blockieren dich die Narben der Vergangenheit immer wieder aufs Neue. 

Du nimmst es dir ganz fest vor: „So, und heute sage ich meine Meinung. Und dann sehen die mich nicht mehr!“… Dort angekommen ist es, als würde dir jemand die Luft abschnüren. Und selbst wenn du anfängst, kleine Schritte in deine gewünschte Richtung zu gehen und vielleicht sogar einige Worte loswirst. Im Handumdrehen werden die Menschen sofort zu reagieren wissen, um dich wieder auf „die richtige Bahn“ zu bringen. Sie wissen genau, mit welchen Argumenten und Punkten sie dich erreichen. 

Ausgelaugt und erschöpft, womöglich voller Selbsthass gehst du heim und bist wieder in die Opferrolle gerutscht. 

Jeder, dieser Versuche bringen dich dazu, genau dieses Selbstbild zu entwickeln, welches typisch für jedes Opfer toxischer Beziehungen ist. 

Du kannst nichts, du schaffst nichts, du bist zu nichts fähig und absolut wertlos. Wie kannst du es nur wagen, diesen Menschen den Rücken kehren zu wollen, wo sie doch so viel für dich getan haben… 

Wenn ich das so niederschreibe, bekomme ich tatsächlich Gänsehaut. Ich kenne das alles so gut. Es fühlt sich für mich an, als würde ich in die Vergangenheit zurückreisen. 

Nicht nur Abwertungen von toxischen Freunden und Familie, sondern auch von dir selbst. 

Gaslighting hat wieder seinen Zweck erfüllt. Du zweifelst an dir und deinem Verstand. 

Es ist wirklich wichtig für dich zu erkennen, dass du nicht der Mensch bist, der du denkst zu sein. Es ist eine Geschichte über dich, die du irgendwann angefangen hast zu glauben. Egal, wer sie dir erzählt hat. Dein Partner, deine Eltern, dein Geschäfts-Partner, Arbeitskollege, Freunde … 

Es ist nichts anderes als eine Geschichte, die dir ein falsches Selbstbild gibt.

Was, wenn ich dir sage, dass du dich tatsächlich von all dem befreien kannst … ?

 Was, wenn du erkennst, dass auch deine Bedürfnisse und Wünsche Platz in deinem Leben haben dürfen?

Was, wenn ich dir sagen kann, du kannst eine glückliche Beziehung haben, in der auch deine eigenen Bedürfnisse ihren Raum haben?

Was macht es mit dir, wenn ich dir sage, dass alle zwischenmenschlichen Beziehungen in Zukunft frei von emotionalem Missbrauch und ungesunden Dynamiken sein werden? 

Dass es für dich ganz normal sein kann, Grenzen zu setzen? 

Dass du ein Leben ohne zu leiden leben kannst? 

Häufig stellen mir die Klientinnen spätestens jetzt die Frage, wie das bitte funktionieren soll?

Es ist ganz einfach und kurz gesagt: Aufarbeiten, dich kennenlernen, Neuausrichtung!

Der wichtigste Schritt überhaupt, ist aber eine Entscheidung zu treffen! 

Daher meine Frage:

  • Willst du ein befreites, glückliches Leben? 
  • Bist du bereit, an dir zu arbeiten? 
  • Willst du heilen, loslassen und dich deinen Ängsten und Verletzungen stellen?

Wenn du dir jetzt einen kurzen Moment der Ruhe schenkst und dich in dieses Gefühl, dieses Leben hineinversetzt, was macht es mit dir?

Und lautet die Antwort auf diese Fragen „JA“, dann pack es an. 

Bedeutend schneller kommst du natürlich voran, wenn du dir erlaubst, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wo du einfach mal deinen ganzen Gedanken und Gefühlen freien Lauf lassen kannst. Der einen gesunden Blick von Außen auf deine Geschichte hat. Der dir zeigt, wie enorm stark deine Selbstwirksamkeit ist. 

Denn eins kann ich dir garantieren. Wenn du diese tief sitzenden Überzeugungen von dir selbst nicht aufarbeitest und wandelst, werden Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen immer deine Begleiter bleiben. Es ist ein Prozess, der Geduld und Mitgefühl braucht. Vor allem von dir, für dich. 

In erster Stelle steht die Beziehung zu verbessern. Die Beziehung zu dir selbst. 

Und dann wird sich alles nach und nach, Schritt für Schritt ins Positive wandeln. Natürlich gibt es auch in diesem Prozess Höhen und Tiefen. Auch Trennungen und Abschiede wird es geben. Die meisten Menschen wollen nicht, dass du dich veränderst. Sie wollen, dass du genau so bleibst, wie du bist. Doch was willst du? 

Und weißt du, was dennoch das Tolle daran ist? Mit dem Abschied zu manchen Menschen kommen ganz neue wunderbare Menschen in dein Leben. Die dich auf deinem Weg begleiten und unterstützend zur Seite stehen. 

Wenn du nämlich mal ganz ehrlich bist und versuchst neutral auf diese Angelegenheit zu blicken, wirst du erkennen, dass du doch wirklich lieber Menschen in deinem Leben haben willst, die dich weiterbringen, oder? Auch, wenn ein Abschied immer einige Tränen kostet. Verzichtest du auf den Abschied, dein Wachstum und Entwicklung, kostet dich das viel mehr als einige Tränen. Es kostet dich wertvolle Lebenszeit, Nerven und seelische und körperliche Gesundheit. 

  • Ich weiß, du kannst alles schaffen.
  • Ich weiß, du bist zu so viel mehr in der Lage, als du bis jetzt noch vermutest. 
  • Ich weiß, du bist wertvoll. 

Bist du auch mutig, um den ersten Schritt zu gehen? Ich sage ja! Denn du hast es verdient!

Wenn du dich angesprochen fühlst und endlich diese negativen Gefühle der Schuld in Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Gelassenheit eintauschen möchtest, dann melde dich bei mir. 

Ich unterstütze dich von Herzen gerne. Denn auch ich hätte vor knapp 10 Jahren nicht einmal ansatzweise vermutet, wie wunderbar das Leben ist und wie mächtig ich bin. 

Und du kannst das auch erleben!

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